Amina, drei Jahre später.
2023 putzte sie Büros. 2024 Deutsch B2, eine Mentorin, ein Praktikum. 2025 unbefristet auf einer Station. 2026 Patin im Sprachcafé. Das ist Wirkung, wie wir sie meinen: nicht Kursstunden, sondern was Menschen damit anfangen. Wir messen, was sich messen lässt, und sagen ehrlich, wo wir es nicht können.
Vier Jahre in Darmstadt
Januam ist 2022 aus einer ehrenamtlichen Lerngruppe entstanden. Was seit damals dazugekommen ist, in der Reihenfolge, in der es passiert ist.
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2022
Gründung als gemeinnützige UG
Erste Deutschkurse und das Sprachcafé starten in der Rheinstraße. Connect 4 Change vernetzt lokale Initiativen.
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2022–2023
Erstes europäisches Projekt
Mit Erasmus+ Media Mentoring bilden wir junge Medienmentor:innen aus. STEM Mentoring bringt Menschen mit MINT-Abschlüssen aus dem Ausland mit Fachkräften der Region zusammen.
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2023
Digitale Grundbildung wird eigener Schwerpunkt
Der Computergrundkurs im Landesprogramm WIR startet. Gegen Desinformation beginnt Immune 2 Infodemic mit CERV-Förderung.
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2024
Zulassung als Bildungsträger
Januam wird nach AZAV zugelassen [prüfen: Jahr]. Zwei neue Erasmus±Partnerschaften: DigiBridge+ und DACH Discovery.
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2025
Zweitausend Absolvent:innen
Die Kurse erreichen die 2.000. Teilnehmerin [prüfen]. Ehemalige Teilnehmende unterrichten inzwischen selbst im Sprachcafé.
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2026
Öffnung in die Stadt
Digitaltag zur digitalen Sicherheit, ein Team beim Merck-Firmenlauf, Sprachtreffen außerhalb des Kursraums.
Was wir zählen
Stand 2026. Die Zahlen werden einmal im Jahr mit dem Tätigkeitsbericht aktualisiert.
Was sich für wen verändert
Ein Kurs ist kein Ziel. Er ist der erste Schritt in einer Kette, die Jahre dauert. So denken wir über Wirkung, in drei Zeithorizonten.
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0–12 Monate
Kurzfristig
Was direkt aus einem Kurs oder Tandem entsteht.
- Ein Sprachniveau höher, meist von A1 auf A2 oder von A2 auf B1
- Ein eigenes E-Mail-Konto, ein Behördenportal, ein ausgefülltes Online-Formular
- Der erste Kontakt zu Menschen außerhalb der eigenen Community
- Eine geprüfte Nachricht statt einer weitergeleiteten
Woran wir es sehen Einstufungstests zu Beginn und Ende jedes Kurses, Teilnahmequoten, Rückmeldebögen.
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1–3 Jahre
Mittelfristig
Was möglich wird, wenn die Grundlagen stehen.
- Ein anerkannter Abschluss oder ein begonnenes Anerkennungsverfahren
- Ein Praktikum, eine Ausbildung, eine Stelle im erlernten Beruf
- Eltern, die die Schule ihrer Kinder verstehen und mitgestalten
- Teilnehmende von gestern, die heute Mentor:innen sind
Woran wir es sehen Verbleibsbefragungen sechs und achtzehn Monate nach Kursende [prüfen: eingeführt?], Rückmeldungen aus dem Mentoring.
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3 Jahre und länger
Langfristig
Was wir anstreben und nur zum Teil selbst belegen können.
- Wirtschaftliche Unabhängigkeit statt Abhängigkeit von Transferleistungen
- Teilhabe im Verein, im Elternbeirat, im Ehrenamt, an der Wahlurne
- Eine Nachbarschaft, die Desinformation erkennt, bevor sie sich verbreitet
- Partner, die ihre Angebote nach dem verändern, was mit uns funktioniert hat
Woran wir es sehen Hier verlassen wir uns auf Forschung Dritter und auf einzelne Lebenswege, die wir begleiten durften. Zahlen dazu haben wir nicht.
Und was das mit den globalen Zielen zu tun hat
Unsere Arbeit vor Ort zahlt auf sechs der siebzehn Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen ein.
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4
Hochwertige Bildung
Bildung, die niemanden nach Herkunft oder Vorbildung sortiert.
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5
Geschlechtergleichstellung
Angebote, die Frauen den Wiedereinstieg möglich machen.
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8
Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum
Anerkennung und Mentoring als Weg in menschenwürdige Arbeit.
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10
Weniger Ungleichheiten
Weniger strukturelle Benachteiligung für Menschen mit Migrationsgeschichte.
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16
Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
Medienkompetenz gegen Desinformation.
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17
Partnerschaften zur Erreichung der Ziele
Partnerschaften in Darmstadt und Europa.
Die Zahlen stehen im Bericht. Die Geschichten sitzen mittwochs im Sprachcafé.
Wer wissen will, ob das stimmt, kommt vorbei. Wer es finanzieren will: Ein Mentoring-Tandem kostet 500 Euro, sechs Monate lang.